Vom Anfang seiner hauptberuflichen Tätigkeit
im Landtag an ist er durch die Mitgliedschaft im Innenausschuss,
diesem Bereich aufs engste verbunden gewesen. Als
oberster Dienstherr der Polizei und damit von 22.500
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern war er verantwortlich
für die, zu denen er selber gerne gehören
wollte: Mit 17 hatte sich Bartling vergeblich um eine
Einstellung in den Polizeidienst bemüht. Aufgrund
farbschwacher Augen hatte man ihn damals abgelehnt.
Bei der Bundeswehr verpflichtete er sich für
eine Dienstzeit von drei Jahren (da hinderte die Farbschwäche
nicht!). Nach seinem Ausscheiden wurde die Verbindung
durch vielfältige Wehrübungen aufrechterhalten,
was es ihm ermöglicht die "zivil-militärische
Zusammenarbeit", für die sein Ministerium
zuständig war, fachkundig zu begleiten.
Im weiteren Sinne zur "Sicherheitspolitik"
des Landes zählen Katastrophenschutz und Feuerwehrwesen,
wo gerade ehrenamtliches Engagement die Grundlage
für die Wirksamkeit und den Erfolg darstellt.
Deshalb gehört die Förderung und auch die
Würdigung der ehrenamtlichen Frauen und Männer
zu dem, was sich Heiner Bartling vorrangig auf die
Fahnen geschrieben hat. Äußerer Ausdruck
dafür ist der unter seiner Schirmherrschaft jährlich
stattfindende "Tag der Niedersachsen", der
als großes Niedersächsisches Landesfest
ohne das Engagement der Ehrenamtlichen nicht denkbar
wäre. Ohne Ehrenamt wäre auch der Sport
in Niedersachsen nicht praktizierbar. Deshalb passt
es, dass der Innenminister auch Sportminister ist.
Diese Verantwortlichkeit nahm Heiner Bartling deswegen
gern wahr, weil er seit vielen Jahren aktiv Sport
treibt. Tägliche Waldläufe und im Sommer
Fahrradtouren gehören zu seinem Repertoire, unter
dem Motto: "Lieber Sport treiben als zu gucken!"
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